Schon mal meditiert?

Meditation ist in aller Munde und wird hochgelobt mit den positiven Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele. Deshalb finde ich, solltest du es einfach mal ausprobieren.

Ich erzähle dir hier von meinen Anfängen mit Meditation, bis hin zu meiner heutigen Meditationsroutine.

Im Jahr 2004 entschied ich mich für eine Ausbildung zur Entspannungspädagogin – Hilfe zur Selbsthilfe. Schon damals machte ich erste Erfahrungen mit Meditation, doch ich begeisterte mich mehr für das Autogene Training.

Vor gut fünf Jahren beschloss ich, wieder zu meditieren. Ich schlief schlecht, war unkonzentriert und fühlte mich getrieben, müde, erschöpft und ausgelaugt.

Also stand ich morgens früher auf, setzte mich hin und meditierte. Fünf Minuten fühlen sich an wie fünfzehn. Und am Anfang „schaffte“ ich gerade mal fünf bis sieben Minuten.

Was sich hier so einfach liest, war harte Arbeit. Jeden Morgen diskutierte ich mit mir: „muss das jetzt sein?“, „du bist eh schon so spät“ …

Jeden Morgen ist mit mir eine Horde Ausreden aufgestanden.

Immer wieder hatte ich Tiefpunkte, glaubte „es nicht richtig zu machen“ und beschäftigte mich ausgiebig mit dem Thema (und absolvierte eine Ausbildung in Achtsamkeit und Meditation) und merkte: ich kann noch so viel darüber lesen und lernen, es geht nur über das konsequente TUN. 

Hier meine Tipps für deine Meditationsroutine

    • Suche dir einen festen Platz für deine Meditation. Im besten Fall liegt dort dein Meditationskissen immer bereit.
    • Binde deine Meditation in oder an eine bestehende Routine ein (ich stehe morgens auf, gehe in die Küche, trinke ein Glas lauwarmes Wasser und gehe an meinen Meditationsplatz)
    • Bewege dich ein wenig, um deinen Körper zu dehnen und zu strecken. Vielleicht mit ein paar Sonnengrüßen (Yoga) oder einer kleinen Gym Einheit.
    • Setze dich in einer wachen und aufrechten Haltung auf dein Meditationskissen (Hocker, Kissen, Stuhl)
    • Nimm drei bis fünf tiefe Atemzüge.
    • Beginne deine Meditation mit einer Klangschale oder einem Gong (in der App „Meditation Time“ (*Werbung unbeauftragt) kannst du dir einen Timer mit einem Gong deiner Wahl einstellen).
    • Meditiere  mit einer der angeleiteten Meditationen unter „Hören und Mitmachen“  (da ist der Gong schon inklusive).
    • Nimm, wenn der Gong zum Ende deiner Meditation ertönt ist, nochmal drei bis fünf bewusste Atemzüge.
    • Wenn du magst, überlege dir im Anschluss eine Tagesintention.
    • Bedanke dich bei dir selbst!

Du weißt wie das läuft mit den Routinen. Irgendwann werden sie zum Automatismus (denke nur an das tägliche Zähneputzen). Meditation wird durch konsequente Wiederholung zu einer Routine. Dann brauchst du nicht mehr darüber nachzudenken, ob du es tust oder ob nicht. Du tust es einfach! (und die Ausredenstimmen verstummen mit jedem Mal mehr)

Und weißt du was? Wenn es dir am Anfang drei Mal in der Woche gelingt zu meditieren, so ist das dreimal mehr als gar nicht meditiert.

Schau bitte auf das, was du geschafft hast, auch wenn es von deinem ursprünglichen Vorsatz noch abweicht. Du kommst dahin täglich zu meditieren – tue es einfach.

Mein Ausreden haben schon vor langer Zeit das Weite gesucht, und ich genieße jeden Morgen meine Meditation und gehe gestärkt in den Tag.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Meditationspraxis – und wenn du Fragen hast, schreibe mir.

Herzensgrüße
von
Gabi

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