Gewohnheiten

Gewohnheiten

Das ist eines meiner Lieblingsthemen. Was habe ich mich in meinem Leben schon abgestrampelt mit diesen Gewohnheiten. Und ich dachte, bei anderen ist das alles leichter und anders. Bis ich Folgendes verstanden habe:

Wir leben, wie wir leben – aus Gewohnheit.⁠
Wir denken, wie wir denken – aus Gewohnheit. ⁠
Wir fühlen, wie wir fühlen – aus Gewohnheit.⁠
Wir reagieren – aus Gewohnheit. ⁠

Puh, was für eine Erleichterung.  Auch andere haben mit mehr oder weniger guten Gewohnheiten zu tun.

Die erste gute Nachricht

Du kannst jederzeit neue Gewohnheiten erlernen.

Die zweite gute Nachricht

Die Übung macht es und das mindestens 90 Tage. So lange braucht dein Gehirn, um ein stabiles neuronales Netz mit deiner neuen Gewohnheit aufzubauen. ⁠

 

Also, du hast es in der Hand.

So gehst du vor:

  • Welche Gewohnheit willst du in dein Leben integrieren? Beispielsweise Meditation oder Yoga üben.
  • Welche Tageszeit passt für dich am Besten?
  • An welche bestehende Gewohnheit kannst du die neue anhängen? Z. B. morgens vor dem Duschen, abends vor dem Abendessen.
  • Drucke einen Habits tracker aus, verwende deinen Kalender oder eine entsprechende App. 
  • Wichtig ist die tägliche Erinnerung.

Und dann? Loslegen und TUN!

An jedem Tag, an dem du deine neue Gewohnheit geübt hast, kommt ein Haken an die Gewohnheit und das Datum. Schau mit dem „das-hab-ich-geschafft-Blick“ auf die Eintragungen, statt mit dem „hat-die-Woche-nur-zweimal-geklappt-ist-eh-egal-Blick“.

Jedes Mal, wenn du deine neue Gewohnheit geübt hast, ist das ein Erfolg!

Arbeite so lange mit einem Habits tracker (also der Gewohnheitserinnerung), bis du 90 Tage am Stück deine neue Gewohnheit geübt hast. Dann sitzt sie. Das heißt, dein Gehirn hat ein neues neuronales Netz dafür anglegt.

Ein Wort zum „inneren Schweinehund“

Er hat einen schweren Job, denn er soll dafür sorgen, dass alles so bleibt, wie es ist.

Alles Neue bedroht nämlich dein System. Und dein Schweinhündchen ist der Hüter der guten Ordnung und auch der alten Gewohnheiten. Und für neue hat der so gar nicht viel übrig. Da knurrt er.

Wenn er verstanden hat, dass das gut und sinnvoll ist und welchen Nutzen du davon hast, dann macht er freudig schwanzwedelnd mit. 

 

Und hier kommt dein WARUM ins Spiel

Warum willst du täglich Yoga/Meditation etc. üben?

Welchen Nutzen versprichst du dir davon?

Wie fühlst du dich, wenn du die neue Gewohnheit mit Leichtigkeit jeden Tag lebst?

Welche „Stolperfallen“/ Ablenkungen könnten dich abhalten? Wie kannst du diesen begegnen? Wie gehst du damit um?

Der Nutzen, den du davon hast, ist im Grunde schon ein Teil Belohnung. Womit belohnst du dich für das Dranbleiben?

Bitte beantworte die Fragen schriftlich – für DICH.

Gedanken sind flüchtig. und auch dein Schweinehündchen vergißt recht schnell.

Gut, wenn ihr beide immer mal wieder nachlesen könnt. 

Viel Erfolg und Freude mit deinen neuen Gewohnheiten. Hast du Fragen? Schreib mir gerne. 

Herzensgrüße
Gabi

 

Wünscht du dir eine neunzigtägige Begleitung? Dann ist hier der Kurs für dich:

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